Risikomanagement

Das Risikomanagement der Nomura Asset Management Deutschland KAG mbH ist organisatorisch bis in die Geschäftsleitung vom Portfoliomanagement getrennt.

Es ist subsidiär organisiert, die Risikostrategie ist grundsätzlich auf Risikovermeidung ausgerichtet. Risiken sollen dort, wo sie auftreten, direkt bearbeitet werden. Wesentliches Ziel des Risikomanagement-Systems des Maintrust ist die Früherkennung von Risiken. Zu diesem Zweck sind Risikoindikatoren definiert und Instrumente zur Überwachung festgelegt worden, um jeweils Maßnahmen zur Handhabung auftretender Risiken einzuleiten. Das Eskalationsverfahren ist in Arbeitsanweisungen festgelegt.

Die Marktrisikomessung gemäß der Derivate-Verordnung wird beim Maintrust grundsätzlich nach dem qualifizierten Ansatz vorgenommen, wobei der VaR aufgrund historischer Simulation (99% Konfidenz bei 10-tägiger Haltedauer) ermittelt wird. Üblicherweise werden die Standard-Stresstestszenarien des Maintrust angewandt. Eine Adaption von anlegerseitigen Stresstestszenarien ist möglich.


Zuständigkeiten im Risiko-Controlling, Methoden, Häufigkeiten der Messung sowie die Rückkopplung in den Investmentprozess:

Wir führen jedes Mandat selbstverständlich auch in den Bereichen Finanzportfolioverwaltung und Anlageberatung hausintern in unserem Settlement buchhalterisch tagesaktuell mit. Auch in den Fällen, in denen wir nicht zur Fondspreisermittlung oder Anlagegrenzprüfung verpflichtet sind, führen wir die entsprechenden Prüfungen standardmäßig durch.

Zur Vermeidung und zur Kontrolle von Risiken im Kapitalanlageprozess können individuelle Anforderungen, z.B. Bonität etc., an Einzeltitel und an das Portfolio insgesamt festgelegt werden. Sofern systemtechnisch hinterlegbar, werden diese Anforderungen automatisch im Rahmen der Fondsbuchhaltung/ex ante - Prüfung überwacht. Verletzungen gesetzlicher und im System hinterlegter vertraglicher Anlagegrenzen werden dem zuständigen Portfolio Manager im Rahmen der vor dem Handel durchzuführenden Anlagegrenzprüfung angezeigt. Der Handel wird nur durchgeführt, wenn sichergestellt ist, dass durch ihn keine Grenzverletzung entstehen kann. Nach erfolgtem Handel erfolgt eine weitere ex post - Kontrolle auf aktive Grenzverletzungen durch die Fondsbuchhaltung, darüber hinaus wird jedes Portfolio von der Fondsbuchhaltung preistäglich auf passive Grenzverletzungen überwacht.

Auf täglicher Basis werden die in den Portfolios befindlichen Titel auf auffällige Abweichungen zum Vortages- und zum Einstandskurs aus dem Fondscontrolling überwacht. Diese werden täglich ausgewiesen und neben dem Risk Manager, den Portfolio Managern, und dem Chief Investment Officer mitgeteilt.


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